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... mehr als bisher!
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- Veröffentlicht am Dienstag, 27. März 2012 16:10
... mehr als bisher!

„Einszweidrei im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit.“ Was einst Wilhelm Busch (1832-1908) in Tinte goss, gilt uneingeschränkt auch im 21. Jahrhundert: Schritt halten mit der Entwicklung, was insbesondere in der Medizin und dem sozialen Gesundheitssystem mit seiner chronischen Reformdiarrhoe mitunter einem Drahtseilakt gleichkommt. (Ärzte-)Medien können und müssen den Druck, unser Gesundheitssystem fit für die nächsten 20 Jahre zu machen, erhöhen. Insofern kommt die Neuausrichtung des HAUSARZT zur rechten Zeit.
Ein Blick zurück: Anfang der 1990-Jahre wirbelte der damals noch junge Österreichische Hausärzteverband (ÖHV) eine Menge Staub auf in den Reihen der „offiziellen“ Standesvertreter aus den Ärztekammern. Seine Proponenten kanalisierten die Unzufriedenheit der Kollegenschaft mit Hartnäckigkeit und meist handfesten Argumenten, was den ÖHV österreichweit bekannt gemacht hat. Die Zeitschrift „HAUSARZT“ sorgte für die mediale Begleitmusik der engagierten Ärztinnen und Ärzte, die als „Freier Berufsverband für Allgemeinmedizin“ immer wieder wichtige berufspolitische Akzente setzen konnten.
Heute – 20 Jahre später – ist dem ÖHV das Ö für Österreich abhanden gekommen, er zeigt nur mehr in einigen Bundesländern Flagge. Im Gegensatz dazu konnte der HAUSARZT seine bundesweite Präsenz mit sehr guten Leserwerten erhalten. Die geplante Übernahme des Titels durch den renommierten Styria-Multi-Media Verlag führt zur Ablöse des „Offiziellen Organs des ÖHV“ durch das „Praxis-Magazin für Primärversorgung“.
Ein Blick voraus: Der „Hausarzt neu“ wird im Spektrum der Ärztemedien die kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit standes- und gesundheitspolitischen Themen in pointiertem Stil weiterführen, aber „mehr als bisher“ engagierte Vertreter von Ärzteinteressen aus der Basisversorgung einbinden. Für diese wichtige Reflexion zu offiziellen Vertretungen der Ärzteschaft und diversen Institutionen im Gesundheitssystem bietet der „Hausarzt neu“ auch allen Leserinnen und Lesern eine breitere mediale Plattform, als dies in den vergangenen Jahren der Fall war. Im Fokus der Berichterstattung steht die Entwicklung der Allgemeinmedizin als Drehscheibe der Primärversorgung in Assoziation mit anderen Fächern und der Krankenhausmedizin. Dringend notwendige Impulse für eine Verbesserung des medizinischen Leistungsspektrums im Sinne von Ärzteschaft und Patienten bilden die Richtschnur für den Themenmix – praxisbezogen und mit aller journalistischer Sorgfalt.
Diese Ausgabe schließt endgültig den Lebenszyklus des HAUSARZT „alt“. Sie bietet großteils noch die bisher gewohnten Inhalte, allerdings ohne den politischen ÖHV-Teil. „Mehr als bisher“ - „magis quam ad huc“, wie der Lateiner sagen würde - gibt’s dann in der nächsten Ausgabe.
Wohlwollende Freunde – und auch die Styria-Multi-Media als neue Verlagsheimat des HAUSARZT – meinen, dass der „HAUSer“ dem „HAUSarzt“ gut tun wird. In diesem Sinne freu’ ich mich auf unser nächstes „Date“ am 24. April 2012.
Ihr Herbert Hauser
Chefredakteur HAUSARZT „neu“
Sie erreichen mich täglich von 9-17 Uhr
(wenn Sie Glück haben, auch davor/danach)
unter 0660-140 22 50 und
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Die Autobahn zwischen Darm und Gehirn
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- Veröffentlicht am Dienstag, 17. Januar 2012 09:52
Die Autobahn zwischen Darm und Gehirn
Im Interview mit dem Hausarzt erläutert Univ.-Prof. Dr. Peter Holzer, Leiter der Forschungseinheit für Translationale Neurogastroenterologie an der Medizinischen Universität Graz neue Erkenntnisse über die Brain-Gut-Axis, warum der Vagusnerv nicht nur vom Gehirn in den Darm sondern auch auf dem umgekehrten Weg wirkt und welche Erkenntnisse sich aus der Erforschung des Darmmikrobioms ableiten lassen.
Vorhofflimmern und Schlaganfall
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- Veröffentlicht am Dienstag, 17. Januar 2012 09:41
Vorhofflimmern und Schlaganfall
Kein Gerinnungsmonitoring notwendig…
… aber regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion! Neue gerinnungshemmende Substanzen erleichtern und verbessern die Schlaganfallprävention. Seit einigen Monaten ist Dabigatran-etexilat auch in Österreich für die Indikation nicht-valvuläres Vorhofflimmern zugelassen.
Im Gespräch mit dem Hausarzt erläutert Prim.-Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber, Vorstand der 3. Medizinischen Abteilung mit Kardiologie am Wiener Wilhelminenspital, die Vorteile und Grenzen neuer Substanzen zur Gerinnungshemmung.



